sonicXchange / Groovynol vs. Guanako

short english version
In 2001 I had the idea connecting the two worlds Europe and Central America with some new and fresh musical bands. When I head Groovynol the first time playing in a little bar called “la fabrica” in Granada, Nicaragua, I knew that I have to connect this group with my friends in Austria and Germany. The music was so fresh, so new, I never heard anything similar before. So I managed a tour for this 3-piece-group in Austria and Germany – and found the band “Guanako”, an alternative-rock band from Austria who were willing to play with my nicaraguan friends and at the same had time to come to Nicaragua to play a six dates tour – the highlight was a concert at the Día de la Revolución in Managua with an audience of almost 100.000 people. At the end it come out to be much more then a regular tour. We did a CD production with guest musicians, radio and TV shows and most importantly it was a fruitful incentive for further cultural exchange-programms and intercultural projects and friendships.


Groovynol on the 11th of May of 2002 in Freistadt / Austria.

 
Idea, Management, Production: Roland Krebs
Co- Production: Christoph Burgstaller, Johannes Kranz
Financing: Austrian Development Agency (ADA), Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit, Roland Krebs, Christoph Burgstaller, PAO Records – Paul Zauner, Casa de los Tres Mundos.

 

(extended) german and spanish version
Der Kulturaustausch “Groovynol” (NIC) und “Guanako” (AUT). Die Ö-Tour von Groovynol, Nicaraguas einziger Elektronik-Band, war ein Abenteuer für Zuhörer und Musiker:die begeisterten Konzertbesucher meinten, so eine Musik noch nie gehört zu haben. Ricardo Wheelock von Groovynol beschreibt seine Eindrücke so: „Es war, als wären wir auf einem anderen Planeten…“ Drei der 14 Konzerte spielte die Band mit der OÖ Alternativ-Band Guanako. Im Sinne eines „Rückspiels“ wird diese Gruppe nun auf Einladung der Casa de los tres Mundos nach Nicaragua reisen, um insgesamt sechs Konzerte gemeinsam mit „Groovynol“ zu spielen. Tobias Huber von den Guanakos beschreibt seine Erwartungen so: „Wir wollen spontane Dinge zulassen, überrascht werden, uns austauschen und voneinander lernen.“ Den Höhepunkt der Reise stellt das Konzert am 19.7.2002 zum „Tag der Revolution“ dar, zu dem 50.000 Besucher erwartet werden!

Groovynol ­die elektronische Explosion – Österreich Tour 2002

„Groovynol“ – die erste und einzige Elektronik – Band  Nicaraguas war den ganzen Mai 2002 in Österreich und Deutschland auf Tour. Die Gruppe aus der Hauptstadt Managua gab ein lautes und beeindruckendes Lebenszeichen von sich. Die drei Musiker spielten 14 Konzerte, erreichten ein Publikum von insgesamt ca.3000 Personen, nahmen an Diskussionsveranstaltungen teil, besuchten Schulen, gaben Radiointerviews und nahmen einige Tracks ihres Programms am Ende der Tour in einem Studio auf.

Die Österreich – Deutschland -Tour der nicaraguanischen Band „Groovynol“ im Mai 2002 wurde von der „Casa de los Tres Mundos“ in Granada /Nicaragua, „kulturen in bewegung“ in Wien und dem Kulturverein „Roßmarkt 1“ in Grieskirchen organisiert.

Beeindruckende  Konzerte

Vielen ZuhörerInnen imponierte die Gruppe durch ihr wildes Gemisch von Musikstilen und endlos tanzbaren Grooves. Die Band verstand es, in den Stücken eine wahrhaftig explosive Spannung aufzubauen und ihre ZuhörerInnen zu unüberhörbaren Begeisterungsrufen hinzureißen. MusikkennerInnen konnten den Stil von „Groovynol“ kaum kategorisieren. War es eine Form von „Drum & Bass“, „Trip Hop“ oder doch „Big Beat“? Einige erstaunte KonzertbesucherInnen meinten, so eine Musik wie von Groovynol“ noch nie gehört zu haben. Es gab kein Konzert, bei dem die ZuschauerInnen nicht ab den ersten Songs getanzt hätten. Leider hatte die Gruppe noch keine CD produziert, denn der Verkauf von mindestens 500 Stück wäre kein Problem gewesen.

Beeindruckte Musiker

Zwei Wochen nach ihrer Rückkehr aus Europa erschien ein ganzseitiges Interview mit Ricardo Wheelock – Gitarrist und Bandleader von „Groovynol“ – in Nicaraguas größter Zeitung „La Prensa“ mit dem Titel „Groovynol – La Explosion Electronica“. Wheelock beschrieb seine Erfahrungen in Europa folgendermaßen: „Es war, als wären wir auf einem anderen Planeten! Die da drüben haben andere Probleme als wir [in Nicaragua], sie leben in einer Realität, die von unserer sehr weit entfernt ist. Und trotzdem, unsere Musik ist gut angekommen, denn wir waren in der Wiege der elektronischen Musik, Österreich und Deutschland. Das machte uns am Anfang ziemlich nervös, aber schon nach dem ersten Konzert bekamen wir so ein tolles Feedback, dass wir einfach darauf los spielten!“. Die Frage, was den nicaraguanischen Musikern besonders gut an Europa gefällt,  beantwortete Ricardo in einem Interview für Radio Orange in Wien folgendermaßen: „Die Möglichkeiten, die man als Musiker und als Musikbegeisterter hat. Es gibt so viele verschiedene Konzerte und Festivals, in den Plattenläden ist jede Art von Musik zu finden und schon für kleine Kinder ist es beinahe normal, ein Instrument zu lernen, das ist beeindruckend!“

Multimediale Projektbegleitung

Die Konzerte wurden von Wolfgang Schwarzbrunner und Bernhard Zösmayr, zwei jungen Salzburger Medienkünstlern, mit einer beeindruckenden Film- und Fotocollage von Bildern Nicaraguas begleitet. Sie brachten einen visuellen Eindruck dieses zentralamerikanischen Landes in die österreichischen und deutschen Konzertsäle. Auf Mainstream Strandbilder wurde dabei weitgehend verzichtet – vielmehr wurden die offensichtlichen sozialen Probleme, das Leben der einfachen Landbevölkerung, das Marktgeschehen in den Städten projiziert.

Diskutieren über den Sinn von „Kultureller Entwicklungszusammenarbeit“

Am 29.05. 2002 wurde aufgrund des ersten Österreichbesuchs einer nicaraguanischen Jugendband eine Diskussionsrunde zum Thema „Nicaragua – Dialog der Kulturen“ veranstaltet. Es wurden mitunter neue Formen der Entwicklungszusammenarbeit diskutiert, welche sich nicht nur auf ökonomische und technische Aspekte konzentrieren. Der Tenor dieser Veranstaltung im Wiener Amerlinghaus war, dass die Ursachen für Unterentwicklung und Armut nicht alleine in materiellen Gegebenheiten zu suchen sind.  Es würde erörtert, dass die Förderung von Kultur wesentlich zur Identitätsbildung der jungen Nation Nicaragua beiträgt. Der Ehrgeiz des Musikers Ricardo Wheelock ist es, durch das knowhow, dass er sich ab Herbst bei einem Musikproduzenten­Studium in Spanien aneignen wird, der kaum vorhandenen nicaraguanischen Musikszene zu dienen und junge nicaraguanische Musik durch seine Erfahrungen zu fördern.


Guanako vor ca. 100.000 Menschen am Dia de la Revolución in Managua / Nicaragua. 

 

Musikeraustausch mit österreichischen und deutschen MusikerInnen

„Groovynol“ aus Nicaragua hatte an den spielfreien Tagen intensiven Kontakt mit zahlreichen österreichischen und deutschen Musikern. Im Studio des österreichischen Musikproduzenten Christoph Burgstaller inmitten ländlicher Idylle nahmen sie Ende Mai gemeinsam mit Gastmusikern neun Musikstücke auf. Der bekannte deutsche Avantgarde-Jazz Gitarrist Frank Schwinn und die österreichischen Jazz und Pop Musiker Martin Kessler (Keyboard), Roland Krebs (Bass) und Nuemi (Gesang) spielten auf dem ersten Tonträger von „Groovynol“ einige Songs ein. Das fertige Produkt soll noch dieses Jahr auf dem nicaraguanischen CD Markt erhältlich sein. An einem Österreich-Release dieses Tonträgers wird derzeit gearbeitet.

Aufnahmen der CD “ElectroNICA” produziert von Roland Krebs und Christoph Burgstaller:

Soundcollage von Christoph Burgstaller, Johannes Kranz, Roland Krebs und Christoph Burgstaller

Komposition von Christoph Burgstaller, Ricardo Wheelock und Roland Krebs “funky people”

Weiters spielte die Band insgesamt drei Konzerte mit der oberösterreichischen Alternativ ­ Band „Guanako“. Im Sinne eines „Rückspiels“ wird die Ebenseer Gruppe im Juli 2002 nach Nicaragua reisen, um insgesamt sechs Konzerte gemeinsam mit „Groovynol“ zu spielen. Den Höhepunkt wird zweifellos das Konzert am Tag der Revolution vor 30.000 ZuhörerInnen bilden. Ziel ist es, nicht nur in den kulturellen Zentren Nicaraguas Managua, León und Granada zu konzertieren, sondern auch ländliche Städte wie Matagalpa, Jinotepe und Esteli zu bespielen. Es wird nicht nur für die österreichische Musikgruppe eine wertvolle Erfahrung, auch die nicaraguanische Gruppe ist noch nie außerhalb der größeren  Städte aufgetreten. Nicht zuletzt werden mit diesen Open-Air-Konzerten, die für die lokale Bevölkerung gratis sein werden, auch bestehende Städtepartnerschaften mit österreichischen Städten gestärkt.

Termine Österreich “Grooynol” und “Guanako”

Dienstag, 30. April, 2002, Neumarkt, Österreich, Radio Eröffnung
Freitag, 3. Mai, 2002, Gmunden, Österreich, Kulturcafe
Samstag, 11. Mai, 2002, Freistadt, Österreich, Lokalbühne
Dienstag, 14. Mai, 2002 , Graz, Österreich, Parkhouse
Freitag, 17. Mai, 2002, Innsbruck, Österreich, Couch Club
Sonntag, 19. Mai, 2002, Sigharting, Österreich, Sonic Music Festival
Montag, 20. Mai, 2002, Bielefeld, Deutschland, Welthaus Bielefeld
Donnerstag, 23. Mai, 2002, Wien, Österreich, Chelsea Guanako
Freitag, 24. Mai, 2002, Weibern, Österreich, Wiwari
Samstag, 25. Mai, 2002, Ebensee, Österreich, Kinoebensee Guanako
Samstag, 1. Juni, 2002, Vöcklabruck, Österreich, Jazzkantine Vöcklabruck

Termine Nicaragua / PROGRAMA DE CONCIERTOS

“Groovynol” y “Guanako”
Jueves 18 de julio de 2002: Escuela de Danza. 8:00 p.m.
Viernes 19 de julio de 2002: Plaza Juan Pablo II – Dia de Revolución. 13:00 pm.
Sabado 20 de julio de 2002: Unan León. 7:00 p.m.
Jueves 25 de julio de 2002: En el parque de Jinotepe. 7:00 p.m.
Viernes 26 de julio de 2002: Café Amatl. 9:00 p.m.
Sábado 27 de julio de 2002: Parque Central de Granada. 7:00 p.m.

 

Prensa / Presse / Press

La Prensa / Managua // VIERNES 10 DE MAYO DE 2002 /
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SUPLEMENTO SEMANAL DEL DIARIO LA PRENSA / VIERNES 10 DE MAYO DE 2002
Groovynol comenzó con éxito su gira europea
Ricardo, Bikentios y Alex, ya dieron sus primeros dos conciertos de un total de 22 programados entre Austria y Alemania y les está yendo muy bien. Varios medios los han entrevistado, interesados en conocer más sobre la música de estos jóvenes nicaragüenses, y el público ha reaccionado en forma positiva. En estos días se une a la gira el grupo Austriaco “Guanako”, el cual en junio próximo vendrá a Nicaragua para tocar junto a Groovynol por todo el país.

Biquentios nos cuenta en su email:
“Ya tuvimos dos conciertos… el primero que fue el 30 de abril fue en una fábrica abandonada, y había tres escenarios, uno de rock, que fue en el que nos pusieron, otro de electrónica (solo dj´s), y una sala chill out, con dj´s también… y había como unas 900 personas, estuvo súper bien, cuando tocamos eran las tres de la mañana (fuimos los penúltimos), la gente estaba cansada ya, pero aún así bailaron con ganas, y hasta nos pidieron otra…”.

“El otro concierto fue en una ciudad que se llama Mundeen, y allí éramos sólo Groovynol, y era un bar pequeño, supuestamente el mejor de ese pueblo, y pues estaba lleno, y ahí la gente hasta retiró las mesas y sillas para poder bailar, fue salvaje, después uno de los que toca en Guanaco nos acompañó, y después de cinco canciones nos pedían más y tocamos de nuevo sambanol y ahí sí, a la gente le gustó”.

 

La Prensa / Managua // DOMINGO 21 DE JULIO DEL 2002 /
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Rock en fiesta de Santiago
Groovynol y Guanako, unirán sus instrumentos en un concierto nica-austríaco
Lucía Vargas C./Corresponsal, revista@laprensa.com.ni

JINOTEPE.- Los instrumentos musicales del grupo Guanako, de Austria, sonarán para el público joven de Jinotepe que gusta de la música rockera, a la par de sus homólogos Groovynol, de Nicaragua, primera banda electrónica del país, en un acto de honor a las fiestas patronales de Santiago Apóstol. El concierto será en el marco de la gira denominada “GroovyGuanako, tours 2002”, que se realizará en cinco ciudades del país incluyendo Granada, lugar en donde estas bandas juveniles culminarán las presentaciones con un concierto al aire libre frente a la Casa de los Tres Mundos. Según plantearon sus integrantes. En Jinotepe, el mano a mano de los grupos fue anunciado para el 25 de julio a las 7 de la noche, por Héctor Cordero, propietario del denominado Centro Cultural “Pollos del Parque,” sitio que se ha destacado por promover la cultura nacional y local en los diversos campos de la música y la pintura.

INTERCAMBIO MUSICAL
Cordero señaló que esta serie de conciertos que dará Guanako en Nicaragua, responde a la reciente visita que hiciera Groovynol a Australia, en donde compartió escenario con sus homólogos, considerados los más importantes del “rock hard europeo”.

Amabas agrupaciones son esperadas con expectación en la tierra de los chilotes, en donde los amantes de la cultura están trabajando con el fin de abrir una brecha que lleve al camino del arte y la recreación sana a los jóvenes, amén de ser considerada la cuna de los pintores y poetas.

 

14.10.2010 // la brujula semanal // La Fiebre ELECTRO-NICA por Martin Mulligan

Hace casi una década, Groovynol asentó los precedentes de la música electronica en Nicaragua. En 2002 La banda compuesta por Ricardo Wheelock, Bikentios Chávez, Alejandro García y/o el austriaco Roland Krebs presentó su primer material Electro-Nica tras una gira de 14 conciertos por Alemania y Austria. El álbum en su momento obtuvo los halagos de tener una indiscutible calidad internacional. Recopilaba interpretaciones en conciertos en vivo, acompañados con sampling y una groovebox (caja de sonidos). Fue el parte aguas para que se reconociera a Groovynol como una banda que llegaba «fresquecita» con su propio encanto. Su propuesta marcó la pauta a un panorama que a lo largo de la década se encontraría con otras figuras con fogueo en el exterior, que regresaban al país para diversificar los escenarios y los géneros, timulando a una nueva camada de artistas a ir consolidando un movimiento cada vez más visible. Sí… también fue la Internet, los accesos a las tecnologías, el intercambio en las redes sociales, la evolución del diseño gráfico y los ánimos por combinar la música con elementos visuales, lo que progresivamente ha llevado a los eventos de música electronica a convertirse en espectáculos que han encontrando su nicho entre la juventud nicaragüense.

Pero Groovynol no vería florecer la semilla que plantó. Al menos, no como banda. Ricardo Wheelock se mudó a España. Alejandro García se mantuvo de forma independiente desarrollando sus sampling. Por su parte, Bikentios Chávez, quien posteriormente se convertiría en el sello Revuelta Sonora, fue a Barcelona a especializarse en diseño de sonido y regresó para hacer su propia música y tocar en proyectos como la Sala Bi-Polar, con Clara Grun. (leer articulo)

 

un posición critica en una revista española de la publicación del disco y la gira de groovynol en Austria por Bikentios Chavez. leer aquí…